Gasaustritt am Hohenstaufen Gymnasium (HSG)

Am heutigen Freitag wurde die Feuerwehr Eberbach gegen 10:35 Uhr zu einem Gasaustritt in einen Physiksaal in das HSG im Parallelweg alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die gemeldete Lage. Schon vor dem Gebäude war ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar.
Die Schülerinnen und Schüler waren bereits in einem sicheren Bereich, bzw. im Freien. Aufgrund der Coronaeinschränkungen waren zu diesem Zeitpunkt „nur“ knapp 100 Schülerinnen und Schüler anwesend.

Die Gaszufuhr wurde durch den Hausmeister, zusammen mit den Mitarbeitern der städtischen Dienste sofort abgestellt. Im betroffenen Bereich des Gebäudes wurden Gasmessungen durchgeführt, diese sind alle positiv ausgefallen. Im Gebäude, im mittleren Bauteil konnte in den oberen Stockwerken und der Zwischendecke überall Erdgas in hoher Konzentration nachgewiesen werden.

Umgehend wurden Fenster und Türen geöffnet, durch die Stadtwerke Eberbach wurde der betroffene Bereich der Schule stromlos geschalten. Anschließend wurde durch die Feuerwehr Eberbach mit umfangreichen Belüftungsmaßnahmen begonnen. Hier kamen über einen längeren Zeitraum mehrere Überdruckbelüftungsgeräten zum Einsatz. Weiter kam die Messeinheit des Rhein-Neckar-Kreises von der Feuerwehr Leimen zum Einsatz. Diese hatte die Aufgabe die Gasmessungen im Gebäude zu unterstützen.

Der Rettungsdienst, hat die betroffenen Schülerinnen und Schüler in der nahegelegen Sporthalle versorgt und auf eventuelle Verletzungen untersucht. Bis zum Einsatzende waren keine Verletzen bekannt.

Die Maßnahmen zeigten Wirkung und so konnte Bereich für Bereich gasfrei gelüftet werden. Im Anschluss sind in den Zwischendecken die Messungen erfolgt. Auch hier wurde mit Hilfe von Überdruck erfolgreich belüftet, so dass gegen 13:00 Uhr keine Erdgaskonzentration mehr in der Schule gemessen werden konnte.

Die Ursache des Gasaustrittes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Eberbach mit ca.30 Einsatzkräften auch der Rettungsdienst mit leitendem Notarzt und dem organisatorischen Leiter. Ebenfalls waren mehrere Streifen des Polizeirevieres Eberbach sowie die Revierführung an der Einsatzstelle.

Von Seiten der Stadtverwaltung hatte Bürgermeister Reichert, sowie Stadtbaumeister Kernbach, Mitarbeiter der Hochbauabteilung sowie der Schulsachbearbeiter sich vor Ort ein Bild der Lage gemacht.

Die städtischen Dienste Eberbach und die Stadtwerke Eberbach waren mit mehreren Mitarbeitern aus den Bereichen Gas- und Stromversorgung an der Einsatzstelle.